![]() UntersuchungsverfahrenKonventionelle RöntgenuntersuchungI. Übersichtsaufnahmen:Zum Beispiel Aufnahmen von Lunge, Knochen, Gelenken. Es ist nur eine geringe Strahlendosis erforderlich. Sie müssen nicht nüchtern sein. II. Funktionsuntersuchungen:1. Magen/Darmtrakt: Sie sollten nüchtern sein. Bei Untersuchungen des Dickdarmes sind über zwei Tage vorher Abführmaßnahmen erforderlich. Bei einer Doppelkontrastuntersuchung wird nach dem Kontrastmittel Luft in den Darm insuffliert. Durch die vorhergehende Gabe eines muskelentspannenden Mittels können Blähungen vermieden werden. 2. Phlebographie: Hiermit werden die oberflächlichen und vor allem tiefen Venen dargestellt, um schlecht schließende Venenklappen oder Thrombosen nachzuweisen oder auszuschließen. Die Untersuchung erfolgt mit Hilfe eines Kontrastmittels, welches über eine oberflächliche Fußrückenvene gespritzt wird. 3. Myelographie: Nach Punktion des Rückenmarkkanals erfolgt die Einbringung von Kontrastmittel zum Ausschluß oder Nachweis intraspinaler Raumforderungen z.B. Bandscheibe, Tumor. Nach der Untersuchung sollten Sie mit hochgelagertem Kopf 6-8- Stunden liegen, da es sonst gelegentlich zu Kopfschmerzen kommen kann. 4. Schluckkinematographie: Der Schluckakt ist ein komplexer Vorgang, der auf der exakten Koordination neuronaler und muskulärer Mechanismen beruht. Dementsprechend vielfältig sind die zugrunde liegenden Schädigungsmechanismen. Vor allem treten Schluckstörungen nach gehäuft nach Schlaganfällen sowie im Rahmen neurodegenerativer Veränderungen auf. Als einer der ganz wenigen Zentren in Bayern führen wir diese Untersuchung durch, die auf der filmischen Echtzeitdarstellung des Schluckaktes als sog. Videofluoroskopie beruht. |
||