Untersuchungsverfahren


Computertomographie


Mehrzeilenspiral CT


Die Computertomographie(CT) ist eine spezielle Röntgenuntersuchung, bei der sehr dünne (0,5-8mm) Querschnittsbilder jeder beliebigen Körperregion mit einer sehr hohen räumlichen Auflösung bei hohem Kontrast erzeugt werden können.
Der Patient liegt während der Untersuchung auf einer speziellen Liege, die langsam innerhalb der kreisförmigen Öffnung in Längsrichtung bewegt wird. Da die Öffnung nur kurz und zudem sehr weit ist, treten selbst bei starker Platzangst keine Probleme auf.

Einsatzbereiche der CT:


Kopf
  • Blutungen, Gefäßmißbildungen, Tumore im Schädel und Gehirn, Nasennebenhöhlenerkrankungen,
  • Kiefer- und Zahnerkrankungen auch vor geplanten Implantaten
  • Hals

Brustkorb:
  • Krebserkrankungen von Lunge und Mediastinum
  • Lungenerkrankungen incl. hochauflösendem Lungen CT (HRCT)
  • Erkrankungen der Brustwand und des Rippen- und Lungenfells

Bauchraum und Becken:
  • Erkrankungen der Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Nebennieren,
  • Lymphknotenschellungen, Wasseransammlungen im Bauchraum
  • Gefäßerweiterungen (Aneurysmen)

Wirbelsäule:
  • Bandscheibenveränderungen
  • Wirbelbrüche
  • Tumore der Wirbelsäule

Gefäßuntersuchungen, 3D Darstellungen, CT gesteuerte Interventionen:
  • Biopsien, periradikuläre und Facettengelenksinfiltrationen, Drainageeinlagen
  • Knochendichtemessungen

Vorbereitung


Die zusätzliche Anwendung intravenös verabreichten Kontrastmittels verbessert die Aussagekraft der Untersuchung, so daß sehr exakte Informationen über die Art, Ausdehnung, Aktivität und Durchblutungsverhältnisse möglicher krankhafter Veränderungen erhalten werden können.
Die modernen Kontrastmittel, die auf der Basis nicht ionischer Jodverbindungen beruhen werden ausgezeichnet vertragen. Bei bekannter Überempfindlichkeit wie auch bei Überfunktion oder Tumoren der Schilddrüse sollte kein Kontrastmittel gegeben werden.